Die Digitalisierung und eine gelungene Infrastruktur

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Bei vielen modernen Entwicklungen schaut man immer noch in Richtung USA – als weitgehend neoliberales Land zeichnen sich hier Prozesse ab, die nach und nach den ganzen Westen erreichen. Leider geht hier ein sehr positiver Prozess mit einem negativen einher. Das sind zum einen die Digitalisierung, zum anderen die Verschlechterung der nationalen Infrastruktur.

Digitalisierung als Chance

Digitalisierung ist eines der wichtigsten Felder des 21. Jahrhunderts, das sowohl unsere Arbeits-, als auch unsere Alltsgswelt von Grund auf verändern wird. Viele örtliche Institutionen lassen sich einfach einsparen, ob es die Bank ist, das große Einkaufszentrum oder das Casino – längst gibt es mindestens gleichwertige Angebote im Internet. Eine Banking-App, fixe und preiswerte Bestelldienste, das Online-Casino und seine besten Vertreter im Internet, wo man es spielen kann, sind nur einige von vielen Beispielen. Die Digitalisierung wird Ämter und bürokratische Prozesse nichtig machen, die vielen Geschäftsprozessen heute noch im Weg stehen.

Natürlich werden auch Jobs gestrichen werden. Durch die vielfältigen Möglichkeiten einer globalen Vernetzung kommen wiederum neue Jobs hinzu. So in den USA: Seit 2010 werden dort jährlich mehr Jobs geschaffen als abgebaut. Dieser Trend dürfte sich fortsetzen. Der Umstieg auf digitale Berufe kommt dem Arbeitnehmer und der Umwelt zugute. Viele Arbeitnehmer können von zu Hause aus oder im Co-Working Space arbeiten, Fahrtzeiten werden auf ein Minimum gesenkt und die persönliche CO2-Bilanz gesenkt. Ein voller Gewinn also?

Infrastruktur als ewige Aufgabe

In den USA gab es wiederum auch verheerende Berichte einer verfallenden Infrastruktur, die teilweise nicht einmal das Niveau des Sudans erreichte. Man darf sich hier nicht zurücklehnen und die Digitalisierung „einfach machen lassen“. Die Zahl der Pendler wird zurückgehen, aber nicht verschwinden. Neue Unternehmen an günstigen Standorten müssen immer noch eine gute Anbindung an große Städte erhalten. Und die Gefahr von Autounfällen darf nicht damit abgetan werden, dass grundsätzlich weniger Auto gefahren wird.

Es obliegt also einer im positivsten Sinne hybriden Politik, sowohl traditionelle als auch moderne Strukturen auszubauen und stetig zu verbessern.

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