Wirtschaft steht zum Ausbau der Europastraße; Unternehmer fordern Verbreiterung

Meppener Tagespost
17. November 2012
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keu Meppen - Die Aussagen zum Ausbau der Europastraße 233 zwischen Meppen und Cloppenburg fielen bei den rund 40 am Stammtisch des Wirtschaftsverbandes Emsland beim Logistikunternehmen Boll teilnehmenden Unternehmern eindeutig für die Verbreiterung auf vier Fahrstreifen aus.

Unter anderem wurde die Notwendigkeit der geplanten Abfahrt im Meppener Ortsteil Bokeloh diskutiert. Hiergegen hatten sich Anwohner ausgesprochen, da sie eine Beeinträchtigung durch steigendes Verkehrsaufkommen befürchten. Der zuständige Dezernent des Landkreises Emsland, Dirk Kopmeyer, wies auf ein Verkehrsgutachten hin, wonach es zu keinem steigenden Verkehrsaufkommen in Apeldorn und Bokeloh kommen würde.

„Wir müssen den Ausbau der E 233 so zügig wie möglich voranbringen. Alles andere ist ein Rückschritt“, ist auch Gastgeber Ulrich Boll überzeugt. Das Logistikunternehmen Boll schlägt jährlich etwa 250 000 Tonnen Güter an seinen Standorten Meppen, Haselünne und Herzlake um. Das entspricht rund 2400 Sendungen täglich. Der Unternehmer sieht im Ausbau der Europastraße eine Chance zur weiteren Entwicklung des Emslandes.

Einig waren sich die Wirtschaftsvertreter, dass sich der Verkehrsfluss durch eine vierspurige E 233 entspannen würde. Durch weniger Bremsen und Anfahren, wie an der Ampelanlage beim Unternehmen Glunz, würde nicht nur die Lärmbelästigung abnehmen, sondern durch eine stetige Fahrweise auch weniger Kohlendioxid ausgestoßen.

Kopmeyer berichtete, dass sich die Planer eng an die Bundesrichtlinien für den Bau von Bundesstraßen und an wirtschaftliche Gesichtspunkte halten müssen. Daher sei die der Öffentlichkeit vorgestellte Variante acht unter technischen und wirtschaftlichen Aspekten die Sinnvollste. Leicht habe es sich Kopmeyer dabei nicht gemacht. Insgesamt standen elf Varianten im Raum. Wichtig sei für den Planer auch das Gespräch mit den betroffenen Anwohnern. „Die Sorgen der direkt betroffenen Bürger nehme ich sehr ernst“, so Kopmeyer.

 

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