Städtering betont Notwendigkeit: „Vorrangiges Ziel ist der Ausbau der E233“

Meppener Tagespost
19. März 2013
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Meppen - Gerhard Roelfes, Geschäftsführer des Städterings Zwolle Emsland, hat auf Einladung der Europa Union Emsland einen Vortrag gehalten. Thema: Die Arbeit des Städterings mit dem Schwerpunkt Ausbau der Europastraße E233.

Der Städtering wurde 1993 gegründet und ist ein Netzwerk aus verschiedenen Städten und Gemeinden zwischen Zwolle und Cloppenburg, Handelskammern aus Deutschland und den Niederlanden und den Landkreisen Emsland und Cloppenburg sowie den Provinzen Drenthe und Overijssel.

„Unser vorrangiges Ziel ist ein zügiger, vierspuriger Ausbau der E233. Weitere Ziele sind die Aufnahme der West-Ost-Achse in das Transeuropäische Netzwerk (TEN) und Aktionen zur wirtschaftlichen Entwicklung der Region“, erklärte Roelfes den Zuhörern. Europastraßen seien von der UNO zur Förderung der internationalen Zusammenarbeit bestimmt worden und ziehen sich in Europa von Portugal bis Russland. In Deutschland gebe es außer dem Teilstück der E233 nur eine Europastraße, die nicht vierspurig ausgebaut sei, führte Roelfes aus und merkte an, dass mit dem Ausbau des TEN sich ein Ziel des Städterings mit einem Ziel der Europa Union überschneide.

Im weiteren Verlauf seines Vortrages stellte er dar, wieso ein Ausbau der E233 notwendig sei. Dieses begründete er mit dem Ausbau des Hafens Rotterdam von zehn Millionen Containern auf 30 Millionen Container. Das würde auf der Europastraße zu einem erhöhten Verkehrsaufkommen führen. So sei damit zu rechnen, dass das tägliche Lkw-Aufkommen am Grenzübergang Hebelermeer, welches zurzeit bei 4000 Lkw liege, bis zum Jahr 2025 auf 10000 Lkw anwachsen werde. Aber zwei Drittel der Fahrzeuge würden aus dem Gebiet des Städterings stammen.

„Die Planung des Ausbaus wurde 2008 vom Land Niedersachsen an die Landkreise Emsland und Cloppenburg und an den Städtering übergeben. Wir hoffen, dass der Ausbau 2016 anfangen kann. Die Kosten werden auf 490 Millionen Euro geschätzt. Wir betreiben Lobbyarbeit, um die Planung und damit den Bau voranzutreiben. Zum Beispiel haben wir eine Vignette eingeführt, wo jeder sich an den Kosten beteiligen kann“, erläuterte der gebürtige Niederländer.

„Wir befinden uns auf der Zielgeraden und hoffen, dass wir nicht noch ausgebremst werden. Der Regierungswechsel in Niedersachsen kann das Projekt E233 nicht verhindern, da der Bund dafür zuständig ist. Wir haben die Wichtigkeit der Straße erkannt und erwarten mit dem Ausbau der E233 einen wirtschaftlichen Schub wie bei der A31“, fügte Ludwig Pleus, Bürgermeister der Samtgemeinde Herzlake und Vorsitzender des Städterings, an.

Link zum Artikel der Meppener Tagespost

 

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