Pressemitteilung: Samtgemeindebürgermeister Pleus neuer Vorsitzender des Städterings Zwolle-Emsland

12. April 2012
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  • Erneut deutscher Vorsitzender in deutsch-niederländischer Lobbyorganisation

  • Ausbau E233 von Zwolle nach Bremen bleibt vorrangiges Ziel

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Besuch an der Firma E.M.S. in Cloppenburg

Cloppenburg – Der deutsch-niederländische Städtering Zwolle-Emsland hat einen neuen Vorsitzenden. Im historischen Ratssaal der Stadt Cloppenburg wurde vergangenen Mittwoch (11. April 2012) Ludwig Pleus zum neuen Vorsitzenden gewählt. Pleus ist Bürgermeister der Samtgemeinde Herzlake und hat den Vorsitz von Meppens Bürgermeister Jan Erik Bohling übernommen. Stellv. Vorsitzender bleibt Jan Kuper, Wethouder der Stadt Emmen (NL).

Wichtigstes Ziel bleibt für den fast 20 Jahre alten Verband der Ausbau der E 233 von Zwolle nach Bremen zur Autobahn. „Mit dem Ausbau der A 37 sind auf niederländischer Seite die Hausaufgaben gemacht. Nun soll der deutsche Teil zeitnah ausgebaut werden“, sagte Pleus in Cloppenburg. Das Projekt „PlanInfra E 233“ wird im Rahmen des INTERREG IV A-Programms Deutschland-Nederland mit Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE), der Niederlande, des Landes Niedersachsen, der Landkreise Cloppenburg und Emsland, dem Städtering Zwolle-Emsland und der Provinz Drenthe kofinanziert. Es wird begleitet durch das Programmmanagement bei der EDR.

Bürgermeister Jan Erik Bohling aus Meppen war seit 2010 Vorsitzender und macht nach gutem Brauch innerhalb des Städterings nun Platz für seinen Nachfolger. In diesen zwei Jahren wurden wichtige Schritte für den Ausbau der E 233 unternommen. Neben den deutschen und europäischen Beteiligungen leisten aus den Niederlanden die Städteringgemeinden Zwolle, Meppel, Hoogeveen, Emmen, Coevorden und Hardenberg sowie die Provinz Drenthe und die Regierung einen finanziellen Beitrag zur Planung, an der inzwischen gut 20 Büros arbeiten.
Etwa im Jahre 2015 könnte mit dem Ausbau der 83 Kilometer langen Strecke begonnen werden. Nach Fertigstellung werden die Fahrzeit während der Spitzenzeiten um gut 40 Minuten verkürzt sein und die Zahl der Unfälle (derzeit noch 300-400 pro Jahr) drastisch abnehmen.

Nach der Sitzung statteten die Bürgermeister, Wethouder und Vertreter der Handelskammern sowie der Provinz Drenthe der Firma E.M.S. einen Besuch ab. Das international operierende Unternehmen hat sein Hauptbüro in Cloppenburg und fertigt industrielle Installationen u. a. für die unterirdische CO2-Speicherung. Mit gut 600 Mitarbeitern ist der Betrieb eine Tochter Bilfinger Bergers, eines der größten Bauunternehmen Deutschlands.

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Führung durch den Geschäftsleiter Karsten Hoffhaus (l.)
 

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