UWG fordert deutliche Signale der Politik zum Ausbau der Europastraße 233

Meppener Tagespost
16. Oktober 2012
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„Sorgen der Anwohner ernst nehmen“ – Unabhängige fordern Alternativen für Bokeloh

pm Meppen - Mit „Interesse und mit Besorgnis“ verfolgt die UWG-Fraktion Meppen einer Pressemitteilung zufolge die Diskussion um den Ausbau der Europastraße 233.
Sie hat sich demnach „von Anfang an für einen autobahnähnlichen Ausbau der E233“ ausgesprochen, und zwar so weit wie möglich auf der alten Trasse der Bundesstraße. Dass die Lkw-Verkehre von Holland über die A 31 und das Schüttorfer Kreuz nur einen Umweg von 18 Kilometern machen müssten, sei nicht neu. „Es handelt sich schlicht um Mautverweigerer“, meint die UWG.

Die E 233 mit einer Maut zu belegen und damit den Fernverkehr von dieser Straße herunterzubringen, scheine politisch nicht gewollt und nicht durchsetzbar. Einer der wesentlichen Punkte für die UWG-Zustimmung zum Ausbau sei, dass dem Landkreis Emsland die Planungshoheit für den Abschnitt Meppen übertragen wurde. „Damit sollte gesichert sein, dass wir hier vor Ort eine Trasse planen könnten, die so weit wie möglich Rücksicht auf Mensch, Natur und Gegebenheiten nimmt.“ Dass es bei einem solchen Ausbau auch Verlierer geben würde, sei allen vorher bekannt gewesen.

Inzwischen sei die Situation jedoch gerade in Bokeloh eskaliert. Offensichtlich sei aus der Bürgerbeteiligung eine Bürgerinformation geworden, in der immer nur eine Trasse als die richtige und kostengünstige dargestellt werde. „Alternativen sind offensichtlich nicht möglich, nicht gewollt und meistens zu teuer. Kein Wunder, dass zum Schluss die ganze Trasse infrage gestellt wird.“
Die Stadt Meppen habe aus guten Gründen auf eine vierte notwendige Abfahrt von der neuen Autobahn verzichtet, was „finanzielle Reserven freigemacht“ habe. Dass eine andere Trassenführung mit Abfahrt in Bokeloh einen Mehrpreis von 15 Prozent erzeugen würde, sei aber kein Argument zur Ablehnung.

Der Landkreis sollte die Interessen der Bewohner vertreten und ernst nehmen, meint die UWG. „Wir unterstützen die Bewohner von Bokeloh in ihrem Anliegen und erwarten von unseren Vertretern im Landtag, Kreistag und im Bundestag deutliche Signale, dass sie diese Einwände ernst nehmen und Alternativen gefunden werden“, schreibt Meppens UWG-Vorsitzender Günther Pletz. Er fordert dies „vor der Wahl im Januar 2013“.

 

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