Schwierige Planungen im Bereich Schleper; Diskussion mit Bürgern über Ausbau der Europastraße 233

Meppener Tagespost
23. Juni 2011
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pm Meppen. Nachdem in Herzlake, Haselünne und Meppen bereits Informationsveranstaltungen zum wichtigen emsländischen Infrastrukturprojekt stattgefunden haben, folgt nun eine weitere Bürgerveranstaltung: Am 29. Juni, 18.30 Uhr, im Jugendheim in Schleper wird der Landkreis Emsland über den aktuellen Stand beim vierspurigen Ausbau der Europastraße 233 und das weitere Vorgehen für diesen Bereich unterrichten.

„Der bereits begonnene Dialog mit den Bürgern wird mit dieser Versammlung fortgesetzt. Es werden weitere Informationsveranstaltungen folgen“, sagt Landrat Hermann Bröring, der die Bürger zu einer regen Beteiligung einlädt.
„Wir kommen nicht mit fertigen Konzepten in die Informationsveranstaltung“, betont Bröring. „Wir wollen alle Fragen aufnehmen und sie für die weitere Planung berücksichtigen.“ Auf dem Fachpodium werden neben dem Landrat ebenfalls der zuständige Dezernent Dirk Kopmeyer, Wilhelm Schnieders vom Landkreis Emsland sowie Vertreter der beiden Haselünner Ortsteile Lohe und Schleper für Fragen und Anregungen zur Verfügung stehen.

Sieben Abschnitte

Für die E 233 sind insgesamt sieben Ausbauabschnitte geplant, die nacheinander ins Verfahren gegeben werden. Davon liegen drei Planungsabschnitte im Emsland, die übrigen befinden sich im Landkreis Cloppenburg. Die emsländischen Planungsabschnitte erstrecken sich von der Anschlussstelle A 31 bei Meppen bis zur B 70, von dort bis Haselünne-West und weiter bis Herzlake an die Kreisgrenze zu Cloppenburg.
Für den Bereich Schleper ergibt sich in den Planungen eine besondere Situation, da das dortige FFH-Gebiet es notwendig macht, nach einer Auflage des Bundes hier alternativ eine nördliche Trassenvariante der E 233 zu planen. Hierüber und über weitere Aspekte der Planungen soll während des Abends in Schleper aufgeklärt werden.
Die Gesamtinvestitionen für die Planung der Europastraße liegen bei etwa sechs Millionen Euro. Davon sind drei Millionen Euro (50 Prozent) EU-Mittel, 0,3 Millionen Euro (fünf Prozent) steuern die Niederlande bei, 0,9 Millionen Euro (15 Prozent) schießt das Land Niedersachsen dazu. Insgesamt 1,8 Millionen Euro (30 Prozent) zahlen anteilig mit je 650 000 Euro der Landkreis Cloppenburg und der Landkreis Emsland sowie mit 500 000 Euro der Städtering Zwolle-Emsland und die IHK.

 

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