Ministerpräsident: Emsregion auf der Überholspur; Klares Bekenntnis zur E 233

Meppener Tagespost
16. August 2013
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Papenburg - Als eine „Region auf der Überholspur“ hat Ministerpräsident Stephan Weil das Gebiet der Wachstumsregion Ems-Achse bezeichnet. Der SPD-Politiker war Festredner bei der Mitgliederversammlung des Wirtschaftsverbunds am Donnerstagabend im Theater an der Blinke in Leer.

„Das Land schätzt die Entwicklung an der Ems“, stufte Weil den Raum als „immer wichtiger werdende Region für Niedersachsen“ ein. Dies machte er nicht nur an dem maritimen Sektor fest, ebenfalls die Ernährungswirtschaft und der Tourismus seien bedeutende Faktoren. Die Wachstumsregion Ems-Achse mit ihren rund 430 Mitgliedern aus Wirtschaft, Kommunen, Bildungseinrichtungen, Kammern und Vereinigungen lobte der Ministerpräsident als „innovatives regionales Netzwerk“.

Manfred Wendt, Geschäftsführender Gesellschafter der Bauunternehmung Bunte in Papenburg und Vorsitzender der Ems-Achse, nutzte die anerkennenden Worte, um für eine nachhaltigere Förderung der Initiative durch das Land zu werben. Ein Drittel des Haushalts der Wachstumsregion müsse ausschließlich aus Fördermitteln bestritten werden.

Regionalförderung
Konkrete Zugeständnisse umschiffte Weil auch mit dem Hinweis darauf, dass die EU für die Regionalförderung neue Maßstäbe vorgegeben habe. Zudem werde ab kommendem Jahr weniger Geld aus Brüssel fließen. Bei der von der EU noch stärker vorgegebenen Perspektive auf grenzüberschreitende Projekte liege die Ems-Achse jedoch „ganz gut im Wind“, meinte der Ministerpräsident.

Ein klares Bekenntnis gab Weil derweil zur Meyer Werft und zur Europastraße 233 ab. Der Ausbau der wichtigen Verkehrsader werde weiterverfolgt. Das sei klare Haltung der Landesregierung. Die Werft müsse derweil als zentraler Industriestandort in Papenburg erhalten bleiben. Auch wenn ein Ausgleich von Ökologie und Ökonomie an der Ems unabdingbar sei, „die Belange der Werft müssen eindeutig vor die Klammer gezogen werden“, sagte Weil.

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