Meppener Autohof soll 2013 seine Tore öffnen

Meppener Tagespost
11. März 2011
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Investoren nehmen sechs Millionen Euro in die Hand

Meppen-Versen. In Meppen-Versen soll im Euro-Industriepark an der Europastraße 233 (B 402) voraussichtlich schon im Jahr 2013 ein Autohof in Betrieb gehen. Im ersten Schritt werden sechs Millionen Euro in Gebäude und 60 Arbeitsplätze investiert.

Von Tobias Böckermann - Das haben am Donnerstag Vertreter der Stadt Meppen und der Planer erklärt. Zwar sind noch keine Verträge unterschrieben, aber die Überlegungen so weit vorangeschritten und konkretisiert, dass der Schritt in die Öffentlichkeit angebracht schien.

Dabei ging es dem planenden Architekten Horst Rössner (Hofgeismar/Hessen), Bernd Schulte von der Bielefelder Anwaltskanzlei Streitbörger-Speckmann, die den Investor vertritt, und Heinz Schöttmer vom Amt für Wirtschaftsförderung der Stadt Meppen vermutlich auch darum, früh Pflöcke einzuschlagen. Denn neben der niederländischen Gemeinde Klazienaveen, in der unweit von Versen ebenfalls ein Autohof an der E 233 gebaut wird, stehen Investoren in Haselünne und Herzlake in den Startlöchern. Auch sie wollen mit Autohöfen vom steigenden Lkw-Verkehr profitieren.

„In Versen steht alles schon bereit“, sagte Heinz Schöttmer. Das fünf Hektar große Areal befindet sich im Besitz der Stadt Meppen, die hier einen Bauernhof gekauft hat. Die Baureife, also die Schaffung der rechtlichen Voraussetzungen durch Bebauungspläne, soll spätestens 2012 hergestellt sein, sodass der Autohof im Frühjahr 2013 in Betrieb gehen kann.

60 Arbeitsplätze

Architekt Rössner hat vor zwei Jahren für einen Investor an der A 2 den Autohof „Porta Westfalica“ realisiert, dessen Konzept auch in Meppen übernommen werden soll. Vorgesehen sind eine Aral-Tankstelle, ein Restaurant, ein Fast-Food-Restaurant einer bekannten Kette, eine Lkw-Waschanlage, eine Spielhalle („Entertainment-Center“) und bei Bedarf und Interesse von Investoren weitere Angebote, wie etwa ein Hotel. Ausdrücklich nicht zugelassen wird ein Erotik-Angebot. Der Autohof wendet sich vor allem an Lkw-Fahrer, aber auch Autofahrer sollen sich wohlfühlen.

„Wir planen bis zu 160 Stellplätze für Lastwagen und sind uns sehr sicher, dass sie gut angenommen werden“, sagte Rössner. Das Verkehrsaufkommen auf der Europastraße werde weiter steigen. Bernd Schulte ergänzte: „Wir liegen mit unserem Projekt gleich an zwei Hauptschlagadern des Güterverkehrs, nämlich der A 31 und der E 233. Alle Autohöfe weiter im Hinterland haben nur eine Straße.“
Zudem gebe es mögliche Synergien mit anderen Unternehmen, die bereits im Industriegebiet ansässig seien. So könne möglicherweise mit Ritchie Bros. eine Lkw-Werkstatt gebaut werden. Unabdingbar sei allerdings eine Anbindung an die E 233, also eine Abfahrt, die man sich in zwei Varianten vorstellen könne. Über deren Gesamtzahl an der ausgebauten E 233 herrscht auf politischer Ebene noch keine Einigkeit. Auch Heinz Schöttmer betonte: „Der Industriepark muss angebunden werden.“

Anbindung an E 233

Sicher sei, dass Aral die Tankstelle betreibe, wer am Ende das Restaurant übernehme, werde noch verhandelt. „Es gibt hervorragende überregionale Bewerber, wir können uns aber auch vorstellen, einen Emsländer zu nehmen und auch optisch bei den Gebäuden auf ein Meppener Gesicht zu setzen“, sagte Rössner.

Weitere Angaben zum Investor wollte dessen Vertreter, der in Lingen lebende Anwalt Bernd Schulte, nicht machen. „Aber seien Sie versichert: Er ist seriös und finanziell potent.“

 

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