„Mehr Geld für Straßenbau einsetzen“; Wirtschaftsminister Jörg Bode und Ministerin Wanka besuchen Cloppenburg

Nordwest Zeitung Online
02. September 2011
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20110902 NWZ Online - Bode in Cloppenburg.jpg
BILD: Peter Linkert

Politik - CDU/FDP-Arbeitskreis berät mit Bode über Haushalt – Wanka zu Besuch in Essen und Bevern

Bode kam am Nachmittag an die Talsperre. Dort tagte ein Arbeitskreis. Wanka war auf Wahlkampftour.

von Peter Linkert

Petersfeld - Hoher Besuch im Landkreis Cloppenburg am Donnerstag. Während Wirtschaftsminister Jörg Bode (FDP) am Nachmittag mit dem Arbeitskreis Wirtschaft, Arbeit, Verkehr (WAV) der CDU- und FDP-Abgeordneten im Niedersächsischen Landtag in Petersfeld über die Perspektiven der nächsten Jahre beriet, besuchte die Ministerin für Wissenschaft und Kultur, Prof. Dr. Johanna Wanka, auf Einladung des Landtagsabgeordneten Clemens gr. Macke (CDU, Essen) am Abend das Heimathaus „Brand’s Scheune“ in Essen und die neue Sport- und Schützenhalle in Bevern.

Die WAV-Sprecher Clemens-August Hoppenbrock (CDU) und Gabriela König (FDP) zeigten sich beeindruckt von der Entwicklung des Tourismus’ rund um die Talsperre. Der Landtagsabgeordnete Karl-Heinz Bley (CDU, Garrel) hatte sie bereits im Vorfeld der Tagung mit den touristischen Angeboten bekanntgemacht. In den Beratungen am Mittwoch und Donnerstag im Hotel „Heidegrund“ wurde erwogen, sich dafür einzusetzen, die Nutzungsmöglichkeiten der Talsperre weiter zu verbessern – zum Beispiel durch die Erlaubnis, das Gewässer mit kleinen Booten befahren zu dürfen.

Im Gespräch mit Minister Bode betonten Hoppenbrock, König und Bley, mehr Geld für den Straßen- und Radwegebau sowie für weitere Infrastrukturmaßnahmen einsetzen zu wollen. „Eine gute In­frastruktur kurbelt die Wirtschaft an und schafft Wachstum“, so König. Beeindruckt waren sie auch von der Entschlossenheit, mit der sich prominente Vertreter der Region für den Ausbau der Bundesstraße 213 (E 233) einsetzen. Unternehmer hatten bei einem Treffen mit dem Arbeitskreis angekündigt, Geld für die Planung bereitzustellen, um das Verfahren zu beschleunigen. Auch Bode begrüßte die Initiative. Er forderte den Bund auf, gerade im Norden mehr Geld für die In­frastruktur einzusetzen. Der Norden wickele den Welthandel über die Häfen ab. Da brauche es Straßen, Umgehungen und Bahnstrecken.

Bley wies noch einmal auf die „dringend erforderliche Ortsumgehung Essen“ und die Sanierung der Landesstraße zwischen Varrelbusch und Falkenberg hin. Aber auch zwischen Friesoythe und Edewechterdamm müsse etwas geschehen, sagte er.

Ein weiteres Thema der Beratungen war der Fachkräftemangel. Auch hier müsse die Politik aktiv werden, betonten die Arbeitskreismitglieder.

 

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