Kommentar: Skeptiker mitnehmen

Neue OZ online
03. Dezember 2010
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Die Informationsveranstaltung in Herzlake war ein Erfolg – und das, obwohl naturgemäß kaum Konkretes über die Linienführung feststehen kann. Denn klar ist: Beim Ausbau der Bundesstraße wird es Gewinner und Verlierer geben. Nur wenn frühzeitig, korrekt und transparent über das Millionenprojekt informiert wird, können auch die Skeptiker auf dem Weg zur Verwirklichung mitgenommen werden.

Die von den Gegnern des Ausbaus in Herzlake vorgebrachten Argumente müssen deshalb überprüft und wenn möglich entkräftet werden. Bedenken wegen Lärmbelastung, Feinstaub, CO2-Ausstoß und Landschaftsverbrauch können nicht mit dem Argument, hier seien Wohlstandsverweigerer am Werk, vom Tisch gewischt werden. Sie gehören ordnungsgemäß abgearbeitet. Daran, dass dies so kommen soll, ließ Landrat Hermann Bröring keinen Zweifel.

In einem Punkt aber sollte sich die Politik anders als bisher aufstellen: Die Lkw-Maut muss schon vor dem Ausbau auf der E 233 eingeführt werden, und zwar obwohl dies auf zweistreifigen Bundesstraßen bislang nicht vorgesehen ist. Ob Mautflüchtlinge oder einfach erhöhter Transportbedarf für den eklatanten Anstieg der Lkw- Zahlen verantwortlich sind, ist dabei fast unerheblich.

Denn wenn, wie betont, auf der E 233 mehr Lkw fahren als auf den Autobahnen, dann muss sie schon heute wie eine solche behandelt werden. Vor allem die vielen Transit-Lkw würden an den Kosten für den Unterhalt der Straße beteiligt.

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