Ein neuer Autohof entsteht in Klazienaveen

Meppener Tagespost
26. Februar 2011
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Ein neuer Autohof entsteht in Klazienaveen
Rastmöglichkeit an der deutsch-niederländischen Grenze neben der Europastraße 233

mf Emmen. Die deutschen Autohöfe habe man sich zum Vorbild genommen, erklärte Jorgen Kruit von der Firma Saxum Vastgoed aus Zandpol bei der Vorstellung des Bauvorhabens an der Autobahn 37/Europastraße 233 in Emmen der Zeitung Dagblad van het Norden.
Während in den deutschen Nachbarkommunen Twist und Meppen seit Jahren über das Thema Autohöfe an derE 233 gesprochen wird, erschließt man bereits im neuen Emmener Gewerbegebiet zwischen dem Stadtzentrum und dem Stadtteil Klazinaveen in Sichtweite der deutsch-niederländischen Grenze das Baugelände. Zwar liegt die eigentliche Baugenehmigung noch nicht vor, aber nach Auffassung des Projektentwicklers ist dies nur eine Formalität.
Das sieht der Beigeordnete der Stadt Emmen, Bouke Arends, ebenfalls so. Für den Neubau gebe es gute Argumente, erklärte er: „Die A 37 ist die schnellste Verbindung zwischen der Randstadt (dem Ballungsgebiet im Westen des Landes), Deutschland, Skandinavien und den Ostseestaaten. Wir können bald den Lkw-Fahrern einen sicheren Platz zum Übernachten bieten, mit allem was dazugehört. Emmen wird als Zentrum für Logistik und Transport gestärkt.“
Geplant ist eine rund um die Uhr bewachte Rastanlage auf 33 000 Quadratmetern. Zunächst sollen 80 Stellplätze für Last- und Sattelzüge entstehen, wobei es Erweiterungsmöglichkeiten auf 400 Stellplätze gibt. Im ersten Bauabschnitt sollen eine Tankstelle und eine Lkw-Waschanlage errichtet werden, dazu Gastronomie- und Versorgungseinrichtungen. Im zweiten Bauabschnitt ist die Errichtung eines Hotels und die Erweiterung der Anlagen vorgesehen.
Viel Wert wird auf die Sicherheit gelegt. Raubüberfälle und Diebstähle haben das Schutzbedürfnis der Speditionen und der Fahrer verstärkt. Deshalb soll das Gelände mit einem hohen Elektrozaun umgeben werden, der mit Kameras überwacht wird. An der Zufahrt ist eine Eingangskontrolle vorgesehen, bei der unter anderem die Fahrzeuge gescannt werden, um ungebetene Besucher abzuhalten.
Vor wenigen Jahren hatte es bereits Pläne der Firma Truck City Nederland gegeben, die aber wegen Kapitalmangels nicht verwirklicht wurden. Ebenso sind Projekte in Twist und in Meppen nicht über Absichtserklärungen hinaus gediehen.

 

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