Baubeginn für vierspurige Europastraße frühestens 2014

Meppener Tagespost
23. Februar 2011
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Baubeginn für vierspurige Europastraße frühestens 2014
Vignette für 20 Euro erhältlich - 23 Anschlussstellen - Nur private Raststätten

ma Lastrup. 250 bis 300 Millionen Euro soll der vierspurige Ausbau der Europastraße 233 von der A 31 bis zur A 1 kosten. Die Landräte Hermann Bröring und Hans Eveslage (Cloppenburg) rechnen mit dem Baubeginn frühestens im Jahr 2014. Dabei sei bei möglichen Maut-Gebühren von jährlich 40 Millionen Euro die Trasse auch für private Investoren sehr wohl lukrativ.
Auf der Sitzung des Steuerungs- und Begleitausschusses in der Kreissportschule Lastrup stellten sie die 23 Anschlussstellen entlang der 83 Kilometer langen Trasse vor. Danach erhält das Emsland 8 Anschlussstellen. Es beginnt am Autobahnkreuz in Meppen. Vier weitere Meppener Anbindungen sind in Neu Versen (K 225) und Versen (K 225/L 48) sowie an Bundesstraße 70 und in Bokeloh (K 224/L 61) geplant. Herzlake soll zwei Anschlussstellen an der Landesstraße 54/K 223 sowie L 65/Bundesstraße 402 erhalten. Herzlake muss sich mit einer Anbindung an der L 55 begnügen. Die restlichen 15 Knotenpunkte liegen im Landkreis Cloppenburg, wobei bereits fünf Abfahrten entlang der schon vierspurig ausgebauten Cloppenburger Umgehungsstraße vorhanden sind.
Zudem zweifelte Böring im Gegensatz zum Meppener Bürgermeister Jan Erik Bohling die Notwendigkeit von zwei Anschlussstellen allein für Meppen-Versen an. Dies könne zu Verzögerungen im späteren Genehmigungsverfahren seitens des Bundesverkehrsministeriums führen. Weiterhin bestünde die Gefahr, dass zu viele Auf- und Abfahrten später ein Tempolimit von 100 km/h nach sich ziehen könnten.
Klaus Haberland vom Straßenbauamt sagte zum Thema Rastplätze, dass das Bundesverkehrsministerium zudem nur Parkplätze mit Toiletten, aber keine große Rastplätze mit Gastronomie entlang der Strecke vorsieht. Als Vorsitzender der Lenkungsgruppe sagte Dirk Kopmeyer, dass man deshalb in der Nähe der Anschlussstellen mögliche private Rasthöfe mit Lkw-Stellplätzen in die Planung einbeziehen werde. Die Bietergemeinschaft Bosch & Partner GmbH/EIBS GmbH aus Hannover hat den ersten von drei Aufträgen zur exakten Trassenplanung erhalten. Dabei gehe es auch um den 14,5 Kilometer langen Abschnitt von Haselünne über Herzlake bis zur Kreisgrenze. Die restlichen Abschnitte würden bis zum Sommer vergeben.
Allein die Projektkosten summieren sich auf 6 Millionen Euro. Mit einer Vignettenaktion wollen die Verantwortlichen in drei Wochen starten und zusätzliche Gelder einwerben. 20 Euro koste der Ankleber. Dazu Eveslage: „Wir brauchen den Rückhalt der Politik, der Wirtschaft aber auch der Bevölkerung.“ Bereits jetzt sei die Verkehrsbelastung unerträglich. Der Ausbau müsse so schnell wie möglich realisiert werden.

 

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