Ausbau der Infrastruktur trägt Früchte

Marktplatz Emsland
11. Dezember 2010
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5. Haselünner Wirtschaftsgespräche – Ausblicke 2011

Die vielseitigen Bemühungen und umfangreichen Investitionen in die Verbesserung der Infrastruktur zeigen in Haselünne weiterhin Wirkung.

„Wir haben die Weltwirtschaftskrise hervorragend gemeistert. Unsere Stadt verzeichnet kein Wegbrechen der Gewerbesteuer, sondern sogar wieder einen Zuwachs“, zog Bürgermeister Werner Schräer erneut ein positives Fazit vor hundert Teilnehmern der 5. Haselünner Wirtschaftsgespräche.

Er dankte für die gute Kooperation zwischen der Wirtschaft und der Stadtverwaltung. Haselünne und seine Unternehmen, Handwerk und Handel seien für die Zukunft gut aufgestellt. Als „eine der wichtigsten Zukunftsaufgaben“ bezeichnete der Bürgermeister den vierspurigen Ausbau der E 233.

Ausführlich ließ Fachbereichsleiter Martin Pohlmann die wichtigsten investiven Maßnahmen 2010 Revue passieren (wir berichteten ausführlich). Sein Bericht zeigte deutlich, dass Haselünne sowohl in die sogenannten weichen als auch harten Standortfaktoren zukunftsweisend investiert hat. Eine wichtige Zukunftsaufgabe sei, so Pohlmann, den Bereich zwischen Markt und Ritterstraße (ehemaliges Produktionsgelände der Firma Berentzen) neu zu beplanen und zu gestalten. Gerade erst vor zwei Tagen sei der Bescheid für den Ausbau des Hochwasserschutzes in Lehrte eingetroffen, sodass hier zügig in 2011 mit dem Bau begonnen werden könne. Rund 400 000 Euro werden in die Umsetzung investiert.

Ausführlich erläuterte Bürgermeister Werner Schräer den bisherigen Planungsverlauf für den vierspurigen Ausbau der E 233. Wichtig sei für Haselünne, dass doch noch drei Anschlussstellen realisiert werden können. Dabei geht es vor allem um die Anbindung des Industrie- bzw. Gewerbegebietes Flechum. Das Thema E 233 werden auch im kommenden Jahr ein „intensives Thema“ sein. Die Stadt müsse jetzt entsprechend auch den innerstädtischen Verkehr planen. „Wir versuchen für alle etwas Gutes zu erreichen“, bat der Bürgermeister um Verständnis dafür, dass nicht alle Wünsche erfüllt werden können. Schräer forderte zum offenen Dialog auf. „Wir sind für alle Anregungen dankbar“. Seine optimistische Prognose, „wenn alles gut läuft, erreichen wir bis 2014 die Planungsreife“. Vielleicht könne 2015-2017 mit dem Bau begonnen werden. Heutige Kostenschätzung bereits 340 Millionen Euro (ursprünglich 230 Mio. Euro).

In ihrem Referat „Foulspiel am Standort“ zeigte Dr. Jennifer Thanscheidt von der IHK Osnabrück-Emsland auf, was man möglichst vermeiden solle und gab Handlungsempfehlungen zur Verbesserung der weichen und harten Standortfaktoren.

 

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