Ausbau der E 233 hat oberste Priorität; IHK und Wirtschaftsverband fühlen vier Bundestagskandidaten auf den Zahn

Emszeitung
17. August 2013
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gs Sögel - Das Fazit des Vorsitzenden des Wirtschaftsverbandes Emsland, Alfons Veer, fiel durchweg positiv aus. „Alle vier wären geeignet und gute Vertreter für unsere Region“, sagte Veer am Donnerstagabend nach einer Podiumsdiskussion mit der Hälfte der acht Bundestagskandidaten für den Wahlkreis Unterems in Sögel.

Zu der Debatte vor rund 50 Besuchern im Hotel Clemenswerther Hof hatte der Wirtschaftsverband zusammen mit der Industrie- und Handelskammer Osnabrück – Emsland – Grafschaft Bentheim Gitta Connemann (CDU), Markus Paschke (SPD), Hans-Michael Goldmann (FDP) und Harald Kleem (Grüne) eingeladen.
Veer machte deutlich, dass der Ausbau der E 233 „ganz oben auf der Agenda“ der regionalen Wirtschaft steht. „Eine gute Infrastruktur ist Voraussetzung für Wachstum“, betonte auch Ulrich Boll, Vorsitzender des emsländischen IHK-Regionalausschusses.
Während Connemann („Die E 233 ist eine zentrale Verkehrsachse“) und Goldmann („Ich kämpfe schon lange dafür“) sich klar hinter die Forderungen ihrer Gastgeber stellten, sprach sich Paschke dafür aus, notwendigerweise zunächst in die bestehende Infrastruktur zu investieren. Der schwarz-gelben Bundesregierung warf er vor, „auf Verschleiß gefahren“ zu sein. Gleichwohl sei die E 233 eine wichtige Ost-West-Verbindung. Auch für Kleem hat der Erhalt der vorhandenen Straßen Priorität. Fraglich ist nach seiner Auffassung außerdem, ob ein Ausbau der Europastraße, die er konsequent „Autobahn“ nannte, tatsächlich entscheidend für einen Unternehmensstandort ist.

Goldmann sprach sich für ein vereinfachtes Steuersystem aus. Paschke verteidigte die Steuerpläne der SPD („Die Stärkeren in der Gesellschaft müssen einen Beitrag leisten“) sowie die Forderung nach Einführung eines Mindeststundenlohns von 8,50 Euro. Connemann und Goldmann argumentierten für eine Überarbeitung der Umlage nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz, und Kleem forderte mehr Geld für Infrastruktur und Bildung. „Das geht nicht für lau“, sagte er.

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