Anerkennung für den Städtering Zwolle-Emsland

Stadt Meppen
06. April 2011
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Bürgermeister Jan Erik Bohling und seine Frau Barbara haben am 12. April einen ganz besonderen Termin in ihrem Kalender: Bundespräsident Christian Wulff hat anlässlich des Besuches der niederländischen Königin Beatrix zum Abendessen im Schloss Bellevue geladen.

Bohling sieht die Einladung zum Staatsbankett als Anerkennung der Arbeit des Städterings Zwolle-Emsland an. "Die Qualität der Zusammenarbeit mit unseren niederländischen Nachbarn ist hoch", sagt der Verwaltungschef, der seit knapp einem Jahr Vorsitzender des Kooperationsverbandes ist. Die Arbeit im Städtering belege, dass die Grenze zu den Niederlanden schon lange nicht mehr trennend wirkt.

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Deutsch-niederländische Zusammenarbeit zahlt sich aus. Gerhard Roelfes (links) und Jan Erik Bohling freuen sich über den vierspurigen Ausbau der E 233.

Bereits seit 1993 bringt der grenzübergreifende Zusammenschluss von deutschen Kommunen aus den Landkreisen Emsland und Cloppenburg und niederländischen Gemeinden aus den Provinzen Drenthe und Overijssel gemeinsame Projekte voran. Derzeit liegt das Hauptaugenmerk des Städterings, an dem insgesamt 14 Kommunen beteiligt sind, auf dem vierspurigen Ausbau der E 233 zwischen Meppen und Cloppenburg.

"Vor vier Jahren wurde bereits die ausgebaute E 233 von der A 31 bis zur A 37 in den Niederlanden eingeweiht. In den kommenden Jahren folgt das Teilstück bis Cloppenburg", sagt Bohling mit Blick auf die Bedeutung der Europastraße als kürzeste und schnellste Verkehrsverbindung zwischen Amsterdam/Rotterdam und Bremen/Hamburg. "Eine vierspurige E 233 ist wichtig für unsere Unternehmen und daher von großer Bedeutung für das Wachstum in unserer Region", hofft Bohling auf einen zeitnahen Ausbau.

Gerhard Roelfes, Geschäftsführer der Städterings Zwolle-Emsland ist zuversichtlich, dass "zumindest in Teilabschnitten bereits 2014 oder 2015 mit den Arbeiten begonnen wird." Allein die Planungskosten für das Mammutprojekt belaufen sich auf rund 6 Millionen Euro. Mit einer Vignette wollen die Industrie- und Handelskammern Oldenburg und Osnabrück, die Landkreise Emsland und Cloppenburg sowie der Städtering in Kürze für den vierspurigen Ausbau werben und über den Verkaufserlös einen Teil der Planungskosten abdecken.

 

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