Niederländer drängen auf Ausbau der Europastraße 233

Meppener Tagespost
07. Februar 2013
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Meppen - Leichte Enttäuschung in der Region über die Aussagen der designierten rot-grünen Landesregierung zum Ausbau der Europastraße 233. Tatsächlich gibt es zu dieser „Einzelmaßnahme“ in Höhe von rund 500 Millionen Euro noch kein klares Bekenntnis aus Hannover.

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Die Europastraße 233 soll auch bei Meppen-Versen vierspurig ausgebaut werden (Foto: Hermann-Josef Mammes)

Die emsländische SPD-Kreisvorsitzende Andrea Kötter versprach jedoch auf Anfrage unserer Zeitung: „Wir werden in dieser Angelegenheit weiter aufpassen und dranbleiben.“ Die Sozialdemokratin hat sich bereits klar zu dem vierspurigen Ausbau von Meppen nach Emstek positioniert. „Die Straße ist schon jetzt überlastet.“ Mit dem Ausbau werde die Strecke nur dem Bedarf angepasst. Sie werde deshalb weiterhin den direkten Draht zu den Sozialdemokraten in Hannover halten.

„Zuversichtlich“ blickt Bouke Durk Wilms, der stellvertretende Vorsitzende des Städterings Zwolle-Emsland und Wethouder (Beigeordneter) in Emmen, auf die weiteren Verhandlungen in Hannover. „Seit fast 20 Jahren arbeiten wir in der Grenzregion in gemeinsamer Anstrengung erfolgreich an der E233 .“

Die Europastraße sei die kürzeste Verbindung zwischen den deutschen und niederländischen Häfen. Die starke Zunahme des Lkw-Verkehrs sei der beste Beweis. So passieren 4500 Lastwagen am Tag den Grenzübergang. Für die Anwohner, die Wirtschaft und den Tourismus zwischen Meppen und Cloppenburg werde die Situation zunehmend katastrophaler.

„Es freut uns, dass wir die E233 von Hoogeveen über Emmen bis zur Bundesgrenze bereits vierspurig ausgebaut haben und dass wir bereits in Vorleistung für den ersten deutschen Teil von der Bundesgrenze bis zur A1 getreten sind“, so der niederländische Politiker.

Auch die aktuellen Planungsarbeiten für den weiteren Ausbau würden finanziell von niederländischen Kommunen, Provinzen, den Industrie- und Handelskammern und sogar dem niederländischen Staat mitunterstützt.

Eine vorbildliche deutsch-niederländische Zusammenarbeit, die auch von der Europäischen Union unterstützt werde. „So kurz vor dem Ende müssen wir das Projekt jetzt weiterführen und weiterhin gemeinsam an einem Strang ziehen“, fügte Wilms im Gespräch mit unserer Zeitung hinzu.

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