Imposante Rede von Stephan Weil in Lingen

Meppener Tagespost
17. Januar 2014
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Lingen - Viele der weit über 500 Gäste des Neujahrsempfangs der Industrie- und Handelskammer (IHK) Osnabrück – Emsland – Grafschaft Bentheim waren gleich in zweifacher Hinsicht äußert positiv überrascht.

Zum einen bestaunten viele Besucher die „gewaltigen Ausmaße“ der neuen Emsland-Arena in Lingen mit einem Fassungsvermögen von 5000 Zuschauern. Aber auch die Akustik der Halle wusste nicht nur beim Auftritt der Musikgruppe „Zucchini Sistaz“ aus Lingen zu überzeugen.

Zum Zweiten traf Sozialdemokrat und Ministerpräsident Stephan Weil in seiner durchaus bemerkenswerten Festrede vielfach den Ton der Unternehmer. Nicht wenige seiner Ansichten deckten sich sogar gänzlich mit Meinungen und Forderungen der Wirtschaft.

Weil erinnerte daran, dass gerade das Emsland einst „durch und durch strukturschwach“ war. Dies habe sich gerade mit dem Ausbau der Infrastruktur wie den Bau der A 31 positiv ins Gegenteil verkehrt. Der Ministerpräsident versprach den Emsländern, Osnabrückern und Grafschaftern sie auch beim Ausbau der Autobahn 33 und beim vierspurigen Ausbau der Europastraße 233 von Meppen nach Emstek „zu unterstützen“. Dabei lobte er die Rolle der IHK, die diese Projekte mit vorantreibe.

Zugleich sieht er die weitere Verantwortung jetzt jedoch vorrangig bei der Bundesregierung, die in diesem Jahr den neuen Entwurf des Verkehrswegeplans vorlegen werde. Das Ziel der Landesregierung sei bereits klar: „Wir wollen, dass es mit dieser Region im Nordwesten noch weiter vorangeht.“

Die Landesregierung wolle speziell über die vier neuen Landesbeauftragten näher an die Regionen heranrücken. Für die hiesige Region übernimmt Franz-Josef Sickelmann diese Aufgabe. „Er kennt diesen Landstrich wie seine Westentasche“, so der Landesvater. Weil forderte die Entscheidungsträger der drei Landkreise auf, den Kontakt zu ihm herzustellen und zu nutzen.

In Sachen Energiewirtschaft sieht Weil Deutschland vor einer wichtigen Weichenstellung. „Die nächsten sechs Monate werden über den Erfolg der Energiepolitik entscheiden.“ Dabei sei es aus seiner Ansicht auch „unvernünftig, dass moderne Gaskraftwerke wie in Lingen vom Netz gehen und dafür wieder die stark umweltbelastenden Kohlekraftwerke mit Volllast laufen zu lassen.

Gerade im Bereich der Windkraft sieht der Ministerpräsident für Niedersachsen große Potenziale. „Wir brauchen für die Energiewende aber unbedingt einen geregelten Prozess“, forderte er.

Quelle: Meppener Tagespost

 

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