IHKs schließen Sponsoringaktion für die E 233 ab

IHKs als Mitglieder des Städterings Zwolle-Emsland
26. August 2013
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Die IHK Osnabrück – Emsland – Grafschaft Bentheim und die Oldenburgische IHK haben jeweils 100.000 Euro zur Unterstützung des E 233-Ausbaus bei Unternehmen der Region eingeworben. Am Montag, 26. August 2013, überreichten sie den Landräten Hans Eveslage (Cloppenburg) und Reinhard Winter (Emsland) zum Abschluss der Sponsoringaktion einen symbolischen Scheck über 200.000 Euro.

Wirtschaft und Landkreise hatten vereinbart, den Ausbau der E 233 durch die Finanzierung der Planungskosten zu beschleunigen. Die Hälfte der erforderlichen rund sechs Millionen Euro wurde mit Mitteln aus dem europäischen INTERREG IV-A-Programm aufgebracht. Die übrigen Mittel werden aus der Region beigesteuert. Als Anteil der Wirtschaft haben die IHKs in Oldenburg und Osnabrück insgesamt 200.000 Euro bei den Unternehmen eingeworben.
Ludger Block, Vizepräsident der Oldenburgischen IHK, erklärte in Meppen: „Die derzeitige Verkehrssituation auf der E 233 ist für alle Nutzer in der Region, egal ob im Freizeit- oder Berufsverkehr, unzumutbar. Wir brauchen einen vierstreifigen Ausbau. Dadurch wird sich die Lage mit Blick auf Unfallrisiken und Verkehrsbelastung deutlich verbessern. Die Region gewinnt zudem als Wirtschaftsstandort an Attraktivität. Um den Ausbau zu beschleunigen, hat sich die Wirtschaft mit dem erheblichen Sponsoringbeitrag an der Planung beteiligt“. Nach Abschluss der Planungen müsse im Interesse der Region auch der Ausbau zügig umgesetzt werden, forderte Block.
„Unternehmen brauchen Planungssicherheit bei der Produktion, beim Personal und in der Logistik. Auf der E 233 machen aber Unfälle, Staus und Umleitungen die Fahrzeiten oft unkalkulierbar und kosten Zeit und Geld“, so Ulrich Boll, Spediteur aus Meppen und Vorsitzender des IHK-Regionalausschusses Landkreis Emsland. Die verkehrswirtschaftliche Untersuchung habe ein Nutzen-Kosten-Verhältnis von 4,6 ermittelt. Dies unterstreiche die volkswirtschaftliche Bedeutung des Vorhabens. Der Ausbau der E 233 müsse daher im neuen Bundesverkehrswegeplan mit hoher Priorität verankert werden.
„Es steht außer Frage, dass der vierstreifige Ausbau der E 233 ein erhebliches Potential für die weitere wirtschaftliche Entwicklung der Region darstellt. Wir brauchen dafür leistungsfähige Infrastruktur,“ betonte Landrat Winter. Ohne die Unterstützung auch aus der Wirtschaft hätten die Planungen zum Ausbau der E 233 noch nicht diesen fortgeschrittenen Status erreicht, den sie derzeit einnehmen, dankte Winter den IHKs für ihr Engagement.
„Ich bin den Unternehmern und den IHKs für die tatkräftige Unterstützung beim vierstreifigen Ausbau der E 233 sehr dankbar. Diese Europastraße ist eine Lebens- und Wohlstandsader für unsere Wirtschaftsregion“, sagte Landrat Hans Eveslage. Die Strecke gehöre deutschlandweit zu den am meisten befahrenen Bundesstraßen. Durch den Ausbau der E 233 werde die Verkehrssicherheit erheblich erhöht.

Zur Website der Oldenburgische IHK

 

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