Grüne fordern Maut statt Ausbau

Meppener Tagespost
24. September 2012
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pm Meppen - „Der Ausbau von B 213 und B 402 lösen die derzeitigen Probleme der Verkehrsdichte nicht.“ Das ist das Fazit einer Ortsverbandsitzung der Grünen in Meppen.

Zur Pressemitteilung des Städterings dazu vom 16. Februar 2012.

Nachdem schon die Kreistagsfraktion sich positioniert hatte, wurden verkehrspolitische Fragen nun auch im Ortsverband besprochen und beschlossen. Die derzeitige Situation auf der E 233 sei gekennzeichnet durch eine Blechlawine, die aus dem Westen Europas in den Norden und Osten rolle. Nach Einführung der Maut auf den Autobahnen sei die Nutzung der Straße nicht mehr mit ihrem eigentlichen Zweck zu vereinbaren. Um 14 Kilometer abzukürzen und die Maut zu sparen, würden Lkw im Transit von West nach Ost wegen der Maut die Autobahnen verlassen und belasteten die emsländischen Straßen über Gebühr.
„Ein Abwarten auf einen möglichen Ausbau, der erst in mehr als 15 Jahren beendet wäre, ist eine Zumutung“, so Stadtrat Herbert Lügering. Daher fordern die Grünen in Meppen ein eindeutiges Transitverbot für den Schwerlastverkehr. Carmen Püpke aus dem Stadtrat bezweifelt, dass man dann einen Ausbau überhaupt noch benötige. Kreistagsmitglied Nobert Knape weist auf die verkehrspolitische Einordnung des Problems hin: „Schwerlastverkehr gehört auf die Schiene, Mautvermeidung darf nicht wichtiger sein als Zukunftsplanung.“ Falls die Hasetalautobahn je gebaut würde, wäre sie zu einem Zeitpunkt fertiggestellt, zu dem durch die gestiegenen Dieselpreise Speditionen nicht mehr konkurrenzfähig sein würden gegenüber der Bahn. Dann wäre nicht nur die Maut verschwendet, sondern auch die Ausgaben für den Ausbau.

Zur Pressemitteilung des Städterings dazu vom 16. Februar 2012.

 

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