Fachkräftemangel bleibt wichtiges Thema Treffen der deutschen und niederländischen Unternehmer in Haselünne

Meppener Tagespost
20. April 2013
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Erstes Treffen: Unternehmer des Wirtschaftsverbands Emsland und des VPB-Emmen (Foto: Holger Keuper)

Haselünne - Der Ausbau der E 233 und der Fachkräftemangel dies- und jenseits der Grenze waren Themen auf einem ersten Treffen von deutschen und niederländischen Unternehmen im Rathaus in Haselünne.

Initiiert wurde das Treffen durch den Städtering Zwolle/Emsland, den Wirtschaftsverband Emsland und den VPB Emmen. „Durch gemeinsame deutsch-niederländische Projekte und Netzwerke wächst auch Europa ein Stück mehr zusammen und stärkt damit die europäische Integration“, sagte der Vorsitzende des Wirtschaftsverbands Emsland, Alfons Veer. Auch der Vorsitzende des VPB-Parkmanagement Emmen, Jelle Dokter, begrüßt den grenzüberschreitenden Austausch.

Deutliche Worte

Ludwig Pleus als Vorsitzende des Städterings fand deutliche Worte für einen Ausbau der E 233: „Der Ausbau bedeutet auch eine Erhöhung der Lebens- und Standortqualität für die Bewohner der Region.“ Eine Studie des Landes Niedersachsen prognostiziere eine Verdopplung des Verkehrs bis 2025 – dies mache einen Ausbau nötig.
Kreisbaurat Dirk Kopmeyer informierte über den aktuellen Stand der Planungen zur E 233. Zu einem Ausbau auf vier Spuren sehe er keine Alternative. Gegen den Vorschlag eines dreispurigen Ausbaus stehen laut Kopmeyer die Verkehrszahlen: „Die Zahlen zeigen ganz klar, dass der größte Nutzen im vierspurigen Ausbau liegt.“ Der Kreisbaurat ist optimistisch, dass sich die neue Landesregierung an die Zusagen zum Ausbau hält. Die Planungsunterlagen waren im Januar an den damaligen Staatssekretär des niedersächsischen Wirtschaftsministeriums, Oliver Liersch, übergeben worden.

Lernpartnerschaften

In der Diskussion zwischen den deutschen und niederländischen Unternehmern wurde deutlich, dass neben der Infrastruktur vor allem der Fachkräftemangel und die Aus- und Weiterbildung junger Menschen auf beiden Seiten der Grenze ein bestimmendes Thema ist. Vor allem die technischen Berufe hätten in Deutschland einen besseren Ruf als in den Niederlanden.
So habe ein niederländischer Unternehmer trotz höherer Arbeitslosenquote in seinen Land Techniker aus Deutschland anstellen müssen. „Hier können wir am Beispiel der Lernpartnerschaften oder des Programms ,Mädchen in Technik‘ des Wirtschaftsverbandes einiges lernen“, so Hermann Idema, Geschäftsführer des VPB-Emmen. Weitere Treffen niederländischer und deutscher Unternehmer sind geplant.

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