Europastraße 233 kostet 490 Millionen Euro

Meppener Tagespost
26. August 2013
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Meppen - Stolze 200000 Euro steuern die Industrie- und Handelskammer Osnabrück–Emsland–Grafschaft Bentheim sowie die Oldenburgische Industrie- und Handelskammer zum vierspurigen Ausbau der Europastraße 233 bei.

Wie Vertreter der beiden Kammern am Montag im Meppener Kreishaus sagten, haben sie jeweils 100000 Euro bei ihren Mitgliedsbetrieben eingeworben. Der emsländische Landrat Reinhard Winter sagte, die Planungsphase für den vierspurigen Ausbau der Strecke von Meppen (A 31) nach Emstek (A 1) ist fast abgeschlossen. Die Landkreise Cloppenburg und Emsland haben dabei die Federführung. Zudem steuerten sie zu den sechs Millionen Euro Planungskosten selbst jeweils 650000 Euro bei. „Eigentlich ist es nicht Aufgabe eines Landkreises, Autobahnen zu planen“, so Winter. Doch habe sich dieses Modell auch bei der Emslandautobahn (A 31) bereits bewährt.

Ulrich Boll, geschäftsführender Gesellschafter eines Meppener Logistikunternehmens, sagte: „Wenn die Straßenverbindungen im Emsland unattraktiv werden, ziehen Betriebe in andere Regionen wie Oldenburg oder Osnabrück ab.“ IHK-Hauptgeschäftsführer Marco Graf ergänzte, dass man bei den Mitgliedsbetrieben der IHK mit dem Sponsoring „auf offene Ohren“ traf. Winter zeigte sich erfreut, dass der vierspurige Ausbau auch vom Niedersächsischen Ministerpräsidenten Stephan Weil sowie dessen Wirtschaftsminister Olaf Lies befürwortet werde.

Die beiden Landkreise hoffen jetzt, dass das Land Niedersachsen die Planungen offiziell absegnet und der Ausbau im Bundesverkehrswegeplan mit der höchsten Priorität verankert werde.

Landkreise und Industrie- und Handelskammern sprachen sich zudem für das Finanzierungskonzept einer öffentlich-privaten Partnerschaft (ÖPP) aus.

So könnte der Bau im Jahr 2016 starten. Aufgrund des hohen Lastwagenanteils rechnet der Cloppenburger Landrat Hans Eveslage damit, dass sich die private Finanzierung für Firmen rechnen könnte. Dies würde zudem bedeuten, dass „schneller gebaut wird“. In diesem Zusammenhang fiel in der Runde gleich mehrfach der Name der Bunte Bauunternehmung aus Papenburg. Nach Angaben des IHK-Vizepräsidenten Ludger Block aus Oldenburg habe Bunte bereits beim schnellen sechspurigen Ausbau der A 1 von Bremen nach Hamburg unter Beweis gestellt, dass es dazu in der Lage wäre. Die Baukosten für die E 233 bezifferte Landrat Winter nach jetzigem Stand auf 490 Millionen Euro. Dabei könnten die Bauarbeiten an mehreren Abschnitten und Brücken parallel anlaufen.

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