Entwurf zur E-233-Trasse optimiert; Kreisverwaltung stellt Arbeitskreis neue Planungen für den Bereich Meppen-Bokeloh vor

Meppener Tagespost
18. Januar 2013
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Meppen - Einen neuen Vorschlag zum vierspurigen Ausbau der Europastraße 233 für den Bereich Meppen-Bokeloh hat am Donnerstag der Landkreis Emsland vorgestellt. Landrat Reinhard Winter hofft damit, ein „angenähertes Optimum“ für die Bürger erreicht zu haben.

Kreisbaurat Dirk Kopmeyer und sein Mitarbeiter Detlev Thieke stellten dem Arbeitskreis Bokeloh den neuen Entwurf vor. So wird die neue Trasse der E 233, von der B 70 aus Meppen kommend, in Richtung Haselünne tiefer gelegt. Gerade für die landwirtschaftlichen Fahrzeuge soll eine Brücke in Höhe des Schwarzen Weges gebaut werden. Direkt danach erfolgt die Auf- und Abfahrt für die autobahnähnliche Straße. Diese Anbindung sollte ursprünglich in unmittelbarer Nähe zum Wohngebiet in Bokeloh gebaut werden. Dies hätte gerade durch das Abbremsen und Anfahren der Lastwagen zu großen Lärm- und Abgasbelastungen geführt. Die neue Abfahrt liegt jedoch rund einen Kilometer vom Dorf entfernt. Von dort werden die Fahrzeuge dann über die alte B 402 sowie die Landesstraße 61 in Richtung Hümmling weitergeführt. Die L 61 wird mit einer Brücke über die zukünftige E 233 geführt. Diese erhält zudem im Bereich der Ortschaft meterhohe Lärmschutzwände. Die Auf- und Abfahrt in Richtung Meppen wird in Höhe der Firma Glunz gebaut.

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Landrat Winter sagte: „Wir versuchen, das beste Ergebnis für die Region herauszuholen.“ Dies sei zur alten Lösung ein Riesenfortschritt. Er erinnerte daran, dass im Meppener Stadtgebiet sogar Häuser – nur durch einen Schutzwall getrennt – direkt an der B 70 stehen. Zugleich versprach Kopmeyer, dass an den Häusern in Bokeloh die Lärmwerte gemessen würden. Jeder habe einen Schutzanspruch. Dabei geht sein Mitarbeiter Thieke davon aus, dass durch die neue Lösung die Beeinträchtigungen für die Bürger in Bokeloh im Jahr 2025 auf jeden Fall geringer ausfallen werden, als wenn der jetzige Zustand bestehen bliebe.

Kopmeyer ergänzte, dass der Landkreis als Planfest-stellungsbehörde mit diesem Vorschlag jetzt bei den Behörden auf Landes- und Bundesebene vorstellig werde. Bis Juni 2013 wollen die Landkreise Emsland und Cloppenburg die Entwürfe für die ganze Trasse erarbeitet haben. Im Jahr 2016 will man mit dem Bau der über 80 Kilometer langen E 233 von Meppen bis Cloppenburg starten. Die Baukosten werden auf über 500 Millionen Euro geschätzt. Der Arbeitskreis will die neuen Erkenntnisse nach eigenen Angaben erst besprechen, bevor er eine Stellungnahme abgibt.

 

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