E 233: Mc Allister zu Gesprächen in Groningen; Ministerpräsident zählt auf niederländischen Beitrag

EDR Magazin Grenzeloos/Grenzenlos
07. September 2012
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edr Groningen - Bei einem Besuch in Groningen hat der niedersächsische Ministerpräsident David McAllister im Mai den Vorstoß für einen niederländischen Beitrag zu den Baukosten der E 233 begrüßt. „Diese Straße liegt zwar in Deutschland - sie wird aber sehr viel von den Niederländern benutzt”, sagte McAllister und verwies darauf, dass die Niederländer diese Chance auch schon beim Bau der A 31 erkannt haben und diese ebenfalls finanziell unterstützten.

Die Europastraße E 233 ist die kürzeste Verbindung zwischen den Wirtschaftszentren im westlichen Teil der Niederlande und im Norden Deutschlands. Ein vierspuriger Ausbau würde die Reisezeit auf der E 233 um bis zu 45 Minuten verkürzen. Die Europastraße 233 verbindet die niederländische Provinz Drenthe mit dem Emsland. Sie besteht aus den Bundesstraßen B 402 (von der Grenze bis Haselünne), B 213 (von Haselünne bis Cloppenburg) sowie einem kurzen Stück der B 72 von Cloppenburg bis zur A 1.

Auf niederländischer Seite ist der Snelweg A 37 die E 233. Die B 402 westlich der Autobahn 31 ist bereits vierspurig ausgebaut und geht in den Niederlanden in den ebenfalls vierspurigen Autosnelweg A37 über. Der Vorsitzende des Städterings Zwolle-Emsland, Ludwig Pleus, blickt zuversichtlich voraus. „Seit 1993 betreiben wir als deutsche und niederländische Kommunen Lobbyarbeit für den vierspurigen Ausbau der E 233. Die Aufmerksamkeit für dieses gemeinschaftliche Projekt muss auch in den kommenden Jahren Top-Priorität der Niederländer bleiben”, sagt Pleus. Die Baukosten werden auf 341 Mio. Euro geschätzt.

Derzeit arbeiten die Landkreise Emsland und Cloppenburg zusammen mit dem Städtering Zwolle-Emsland an der Planung des vierspurigen Ausbaus der E 233. Dieses Projekt „PlanInfra E 233“ wird im Rahmen des INTERREG IV A-Programms „Deutschland-Nederland“ mit Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE), der Niederlande, des Landes Niedersachsen, der Landkreise Cloppenburg und Emsland, dem Städtering Zwolle-Emsland und der Provinz Drenthe kofinanziert. Es wird begleitet durch das Programmmanagement bei der EDR. „Das Jahr 2015 ist angepeilt, um mit dem Ausbau der 83 Kilometer langen Strecke zu beginnen“, so Pleus. Dann würde nach seiner Einschätzung auch die Zahl der Unfälle auf der Strecke (derzeit noch rund 400 pro Jahr) drastisch abnehmen.

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