Bekenntnis zur E233 und zum Standort Meppen

Meppener Tagespost
29. August 2017
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Meppen - Die aktuelle Ausbildungssituation und der Ausbau der E 233 standen im Mittelpunkt, als der Vorstand des CDU-Stadtverbandes nun den Hauptsitz der Firma Boll in Meppen besuchte.

Ulrich Boll und Jörg Gerdelmann, die mit Frank Hanzlik die Geschäftsführung des Unternehmens bilden, informierten einer Pressemitteilung zufolge über Geschichte, Struktur und Geschäftsfelder der Georg Boll GmbH & Co. KG. Sie gehöre zu den ältesten Firmen in Meppen und präsentiere sich heute als moderne Spedition und multimodales Logistikunternehmen. Außer Tieren, Kühlwaren und Autos transportiere und verpacke man inzwischen fast alles – vom Flachbildfernseher bis zum feuchten Toilettenpapier.

Die Zahlen: etwa 500 Mitarbeiter, 150 eigene Fahrzeuge und etwa 40 Millionen Euro Jahresumsatz weisen das Unternehmen laut eigenen Angaben als starken Mittelständler aus. Wie auch der Großteil der Konkurrenz habe man jedoch zunehmend mit Nachwuchsproblemen zu kämpfen. So suche man händeringend nach Fahrern sowie Auszubildenden für den Bereich des Berufskraftfahrers.

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Nach einer sich anschließenden Besichtigung der Firmenräume und des Betriebsgeländes erörterten die Anwesenden im weiteren Gespräch Chancen und Probleme des geplanten Ausbaus der E 233. Boll, selbst Mitglied im Vorstand des Vereins „Pro E 233“, betonte, dass es aus seiner Sicht keine Alternative zum vierspurigen Ausbau der Strecke gebe. Er verhehlte dabei nicht, dass seine eigene Firma ein vitales Interesse daran hat.

Dass sich das Unternehmen als Spedition so einen großen eigenen Fuhrpark leiste, resultiere vor allem auch aus dem Umstand, dass das Emsland nicht gut erreichbar sei und aus diesem Grund Charterfahrten in die Ballungsgebiete oft Mangelware seien. Fehlende Infrastruktur sei aber ein generelles Problem, das die gesamte Region betreffe. Für viele emsländische Unternehmen stelle sich hier zunehmend die Standortfrage. Weiterhin sei der Ausbau der Straße nachweislich auch aus verkehrsökonomischen sowie ökologischen Überlegungen sinnvoll.

Entwicklungsmotor E233

Auch der CDU Stadtverband Meppen sieht demnach einen dringenden Handlungsbedarf und bekennt sich klar zum Ausbau der E 233. „Wir sind davon überzeugt, dass eine ausgebaute E 233 – ähnlich wie die A 31 – als weiterer Entwicklungsmotor für unsere Wirtschaft wirken kann und somit auch zur langfristigen Sicherung von Arbeitsplätzen und weiterem wirtschaftlichen Wachstum beitragen wird“, sagte der Stadtverbandsvorsitzende Arne Fillies.

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Quelle: Meppener Tagespost

 

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