Chance neuer Bundesverkehrswegeplan für E 233 nutzen

IHK Osnabrück-Oldenburg-Grafschaft Bentheim
28. November 2014
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IHK-Blitzbereisung: 2014 Chance neuer Bundesverkehrswegeplan

(26.11.2014) „Die Aufstellung des neuen Bundesverkehrswegeplans ist eine große Chance für die Optimierung der Verkehrsinfrastruktur in unserem Wirtschaftsraum. Wir müssen dies auch für die E 233 nutzen!“ Das erklärte jetzt Marco Graf, Hauptgeschäftsführer der IHK Osnabrück - Emsland - Grafschaft Bentheim, bei einem Zusammentreffen mit der Bundestagsabgeordneten Gitta Connemann. Der Bundesverkehrswegeplan 2015 gebe die Leitlinien der Verkehrsinfrastrukturpolitik in den nächsten 15 Jahren vor und werde voraussichtlich im nächsten Jahr von der Bundesregierung beschlossen, so Graf.

„Die E 233 zwischen Meppen und Cloppenburg wirkt wie ein Nadelöhr zu Lasten von Nah- und Fernverkehr. Die Region fordert zu Recht eine Beseitigung dieses Engpasses. Dafür lässt sie sich selbst in die Pflicht nehmen und beteiligt sich an den Planungskosten. Dabei hat mich die Sponsoringaktion der Wirtschaft ganz besonders beeindruckt. Deshalb werde ich mich auch bei den demnächst anstehenden Beratungen dafür einsetzen, dass der vierstreifige Ausbau der E 233 im künftigen Bundesverkehrswegeplan mit höchster Priorität verankert wird“, so Connemann.

Das Gespräch fand auf der „Willkommensbrücke“ über die E 233 nahe der deutsch-niederländischen Grenze bei Schöninghsdorf statt und bildete den Schlusspunkt einer IHK-Blitzbereisung. Innerhalb von nur drei Stunden besuchten die IHK-Vertreter die fünf bedeutsamsten Infrastrukturvorhaben in der Region und warben dort bei den hierzu eingeladenen Bundestagsabgeordneten um deren Unterstützung.

Die dynamische Entwicklung im Umfeld der A 31 zeige, welche Bedeutung die Verkehrsinfrastruktur für das regionale Wirtschaftswachstum habe. Durch einen Ausbau der zwischen Meppen und Cloppenburg überlasteten Europastraße könnten die Erreichbarkeit des mittleren Emslandes verbessert und Staus und Unfälle vermieden werden, so Graf und Connemann. Im Rahmen der für den Ausbau geplanten Öffentlich-Privaten-Partnerschaft sollten die hiesigen Unternehmen eine faire Chance zur Beteiligung haben, setzen sich der Hauptgeschäftsführer und die Bundestagsabgeordnete zugleich für mittelstandsfreundliche Ausschreibungen ein.

Graf und Connemann abschließend: „Der intensive Wettbewerb um die knappen Infrastrukturmittel des Bundes erfordert ein enges Bündnis von Politik und Wirtschaft in unserer Region. Dann kann die Erfolgsgeschichte des Verkehrsinfrastrukturausbaus im Emsland fortgeschrieben werden.“

Im Rahmen der IHK-Blitzbereisung standen darüber hinaus folgende Projekte im Mittelpunkt: Der Ausbau der Nordstrecke des Dortmund-Ems-Kanals (Hafen Spelle-Venhaus), der Ausbau der Schienenstrecke Minden - Hannover/Seelze (Osnabrücker Hauptbahnhof), der sechsstreifige Ausbau der A 30 im Großraum Osnabrück sowie der Neubau der A 33 Nord als Lückenschluss zur A 1.

Quelle: IHK OS-EL-GB